Mittwoch, 3. Dezember 2008

Die kleine griechische Invasion

Heute um 17 Uhr die griechischen Brüder am Bahnhof Zürich abgeholt.

Meine Aussagen im Oktober, es könnte dann Ende November, Dezember, schon recht kalt sein in der Schweiz, haben Sie damals mit einem Lächeln hingenommen.
Heute war ich mit zwei zitternden Jungs unterwegs.

Zuerst ging es ein Stück der Bahnhofstrasse entlang. Ein toller Aussichtspunkt, das Jules Verne hatte leider wegen einer geschlossenen Gesellschaft zu.

So gingen wir weiter, den Rennweg rauf und Richtung Gemüsebrücke wieder runter. Dort wurde schön fürs Familienalbum posiert. Zürich sieht aber auch wirklich schön aus mit der Weihnachtsbeleuctung.

Und schon war es Zeit für die erste Aufwärmrunde. Flugs führte ich die Griechen in eine kleine, aber feine Bar. Gut, als die Griechen merkten, dass wir uns in einer Schwulen-Bar befanden, fanden sie es nicht mehr so lustig.....
Aber das Mosaik im Pigalle fanden sie dann doch auch bewundernswert.
Gut, wir zogen weiter...

Die Kälte macht auch hungrig, so machten wir Halt im Vorderen Sternen beim Bellevue.
Mutige Griechen essen auch gleich zwei Bratwürste aufs Mal. Das verhindert aber auch das frieren nicht. Der jüngere gleicht mittlerweile einer starren Mumie...

Also ging es zurück ins Niederdorf. Ein kleiner Besuch beim stadtbekannten Coiffeur am Rindermarkt, der extra für den griechischen Besuch die Beleuchtung im Laden noch mal anzündete. (Aber es Bier gits nüme.... )

Danach ging es weiter und wir machten einen Halt in der Züri-Bar. Da fühlten sich die Griechen schon fast heimisch. Das Ambiente und die Musik ist ähnlich wie das des Restaurants das ihr Vater in Kreta führt. Nur wärmer ist es halt dort....

Der nächste und zugleich letzte Halt fand dann im Movie statt. Erinnerte die Jungs an eine griechische Taverne. Gut, mich eher weniger...

Danach brachte ich die Jungs zum Zug, wie ich es ihrer Mutter versprochen hab. Einmal Mutter, immer Mutter. Die Jungs sind etwa 20ig und 23ig.

Ich begab mich auch auf den Heimweg....

Gesprächsthemen:
-Gibt es Jobs in der Schweiz ?
-35 Euro verdient der eine als Bauarbeiter. Pro Tag.
-Gebrauchtwagen sind teuer in Kreta.
-Zigaretten sind teurer in der Schweiz, dafür ist der Tabak günstiger.
-Schweizer Bier.
-Kretische Küche (der eine ist Koch) und kretische Gerüchteküche
-Temperatur, Schnee, Kälte (sozusagen Thema des Abends)
-und vieles mehr

Fazit:
Es war ein gemütlicher Abend. Griechen gehören an die Wärme.
Da ich die meisten Biere heute übernommen habe (siehe Gesprächsthemen - Punkt 2) hab ich nun mindestens hundert Biere in Kreta auf sicher.. ;-)
Rockgöre braucht Schlaf. Freut sich auf ein Wiedersehen vielleicht im nächsten Jahr. Wieder in der gewohnten, kretischen Wärme.

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